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Freitag, 11. September 2026

Berlin - Ausstellung im Haus des Papiers angesehen - hat mir gut gefallen (Mai 2026)

Wer sich für das Material Papier interessiert, wird Spaß an der Ausstellung haben. Es sind schon sehr spezielle Kunstwerke.


Für mich war es ein gelungener, interessanter Besuch. Die Ausstellung ist nicht besonders groß, man kann sich viel Zeit für die einzelnen Exponate nehmen.

 


 
Papier aus verschiedenen Pflanzenteilen hergestellt.

 


Wissenswertes zur Papierherstellung  war ebenfalls ausgestellt.

 




Diese bunten Arbeiten verbreiteten Freude.

 

Ausschnitt eines besonders beeindruckenden Kunstwerks, das etwas 2 x 1 m groß ist.

 

Haus des Papiers

Seydelstraße 30 / Ecke, Elisabeth-Mara-Straße

10117 Berlin

https://www.hausdespapiers.com/

 Eintritt 10 Euro

 

 

 

Samstag, 8. August 2026

Berlin - Museum für Fotografie besucht - war nicht so mein Ding (April 2026)

Im Museum der Fotografie hat mir die Atmosphäre nicht gefallen. Bereits der Empfang war nicht freundlich, sondern distanziert. Alles ganz schön steif. Für mich war es sehr unübersichtlich, zu wenig Hinweisschilder.

 

Die Filminstallation war mir zu wild, der Ton zu laut, so dass er in den benachbarten Räumen störte.

 

Ich war ziemlich verloren im Gebäude, obwohl es gar nicht mal so groß ist. Die Ausstellungen selber fand ich nur zum Teil interessant, aber das ist halt auch Geschmacksache. 

 


 
Ausstellung "Intermezzo. Revisiting Helmut Newton."

 

Kameraausrüstung von Helmut Newton.

 



 Ein paar moderne Werke waren ebenfalls ausgestellt, die fand ich zum Teil ganz inspirierend. Immerhin.

 

Es gab auch noch die Ausstellung "Neue Frau, Neues Sehen - Die Bauhaus-Fotografinnen." Damit konnte ich nichts anfangen.

 

 

Adresse

Museum für Fotografie

Jebensstraße 2

Berlin

Direkt beim Bahnhof Zoo 

https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/museum-fuer-fotografie/home/

 

Montag, 28. April 2025

Berlin - Galerie Fotografiska besucht - sehr cool (April 2025)

Die Galerie Fotografiska (bzw. Museum) befindet sich in der Oranienburger Straße. Früher war hier das alternative Kunsthaus Tacheles. Das beklebte und bemalte Treppenhaus stammt aus dieser Zeit (bis 2012, wenn ich das korrekt gelesen habe) und steht unter Denkmalschutz.

 

Nach dem aufwendigen Umbau hat hier die Fotografiska einen Ableger - für moderne Fotokunst.

 

Die Galerie geht über mehrere Stockwerke und es gab mehrere Ausstellungen an meinem Besuchstag. Alle sehr unterschiedlich, alles inspirierend.

 



Blick nach oben im Treppenhaus.


 Frank Ockenfels 3:

 https://www.instagram.com/fwo3/?hl=de

 

 

Fotos werden zerrissen, beklebt, bemalt, neu zusammengesetzt, entfremdet, übereinandergelegt. Viele Schauspieler und Musiker darunter. Sehr interessant.

 

 

Viviane Sassen:

 https://www.vivianesassen.com/

 

Bunte Collagen - für mich gewöhnungsbedürftig. Toll war die Installation, bei der farbenprächtige Fotos von überwiegend Frauen an der Wand vorbeizogen und sich teils am Ende spiegelten. Dazu kamen Lichteffekte und eine musikalische Untermalung. Es war mir eine große Freude, das zu verfolgen.

 

 

Rinko Kawauchi:

https://rinkokawauchi.com/en/

 

 Die Fotos fand ich eher langweilig.

 

Oben gab es diesen netten Platz, ob Café, Bar oder Restaurant, kann ich nicht sagen. Ich hatte mich nur kurz umgeschaut.


Im Erdgeschoss den obligatorischen Shop. 



Fotografiska Berlin

Oranienburger Str. 54

10117 Berlin

https://berlin.fotografiska.com/de

 

 

Wenn es sich wieder ergibt, gehe ich gern wieder hin - die Ausstellungen wechseln, so dass es beim nächsten Mal Neues zu entdecken gibt.

 

 

Samstag, 26. April 2025

Berlin - Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt (Widerstand gegen den Nationalsozialismus) besucht April 2025

Bei dem Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt geht es nicht um die Werkstatt an sich, sondern um die Unterstützung der jüdischen Mitarbeiter seitens Otto Weidt, um sie vor der Deportation zu schützen.

 

Zum Beispiel wurde eine Familie in der Blindenwerkstatt in einem geheimen Raum versteckt, dessen Zugang durch einen Schrank verschleiert wurde.

 

Die Ausstellung ist klein, aber es gibt viel zu lesen über die einzelnen Schicksale und das Netzwerk, mit dem Otto Weidt versucht hat zu helfen. Sehr beeindruckend.



Der Eingang befindet sich im Hof vom Haus Schwarzenberg. Auf dem Bild sieht man den Fahrstuhl, daneben ist noch ein kleine Außentreppe. Ich hätte den Eingang um ein Haar übersehen. Sehr unscheinbar.

 


Hinter dem Schrank befindet sich der geheime Raum.


Die Ausstellungsräume.

 

 Der Eintritt ist frei.

 

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt

Rosenthaler  Straße 39

Berlin

https://www.museum-blindenwerkstatt.de/

 

Samstag, 1. Juni 2024

Spanien - Besuch des Picasso-Museums in Malaga (Februar 2024)

Der Besuch des Museums kam spontan zustande als ich beim Bummeln in Malaga plötzlich vor dem Eingang stand und es keine Schlange gab. Ich hatte damit gerechnet, dass es völlig überlaufen wäre. Dem war aber ganz und gar nicht so. Im Februar in Andalusien zu sein, war da von Vorteil.


Mir hat das Museum super gefallen. Man konnte ganz nah an die Bilder heran, praktisch mit der Nasenspitze bis an die Glasscheiben der Bilderrahmen. Malaga ist übrigens die Geburtsstadt von Picasso.


Neben Gemälden werden auch Plastiken, Skizzenbücher und andere Objekte ausgestellt.


Wie gesagt - im Februar völlig entspannt, was die Besuchermenge anbelangt.


Das Museum befindet sich in einem alten Palast mit einem neuen Anbau. Hier der Innenhof mit Wandelgängen, auf den man während des Rundgangs immer wieder stößt. Auch der Palast ist sehenswert.

Mit einem Audioguide hatte man die Möglichkeit, zu vielen Kunstwerken detaillierte Informationen zu erhalten. Sehr zu empfehlen!



Fast schon unscheinbar zu nennen, der Eingang in das Museum. Er liegt in einer kleinen Gasse.



Ich konnte einfach hineingehen und direkt zur Kasse gehen - absolut unkompliziert. Wenn ich mich recht erinnere, wurden größere Taschen in Schließfächern abgegeben. Der Ausgang führt am Ende durch einen kleine Shop in eine Gasse hinter dem Gebäude.


Es gibt neben der Ausstellung mit Werken von Picasso auch noch weitere wechselnde Ausstellungen. Und auch bei den Werken von Picasso gibt es gelegentlich Ergänzungen, wie ich gelesen habe.


Im Keller des Palastes kann man zusätzlich noch etwas besichtigen: Ausgrabungen aus der Römerzeit, Mauerreste usw.





Picasso-Museum
Palacio de Buenavista
C. San Agustín, 8
Distrito Centro
29015 Málaga
Spanien

Museo Picasso Málaga (museopicassomalaga.org)


Samstag, 22. Juli 2023

Einblick in die Ausstellung "Enthüllt" in der Zitadelle Spandau, Berlin (Mai 2023)

In der Zitadelle Spandau gibt es mehrere Museen und Ausstellungen. Alle sind im Eintrittspreis für die Zitadelle enthalten (4,50 Erwachsene).


Die Ausstellung "Enthüllt" zeigt Berliner Denkmäler aus der Zeit von 1849 bis 1986, mit der die jeweilige Staatsmacht ihre Position unterstreichen wollte. Bedingt durch den politischen Wandel wurden sie von den öffentlichen Plätzen entfernt.


Die Ausstellung lässt sich somit nicht nur aus künstlerischer Sicht betrachten, sondern regt an, sich mit der Geschichte und Symbolik von Denkmälern auseinanderzusetzen. 


Eine weitere Besonderheit: Die meisten Ausstellungsstücke dürfen berührt werden.






Albrecht der Bär (laut Inschrift 1100-1170), von Walter Schott, 1898. 




Hinten im Ausstellungsraum zu sehen: der riesige Kopf vom Lenin-Denkmal.


Enthüllt - Zitadelle (zitadelle-berlin.de)


Montag, 13. Februar 2023

Dänemark: Blåvand - Museum Tirpitz (im/am Bunker) - Oktober 2022

Versteckt in den Dünen von Blåvand befindet sich ein großes, modernes Museum. Ein faszinierendes Bauwerk mit viel Glas, das mit dem Bunker der Tirpitz-Stellung eine Einheit bildet und mit den umliegenden Dünen verschmilzt. 



Der Blick auf den Bunker lässt nicht vermuten, dass sich dort ein modernes Museum verbirgt, welches ganz unterschiedliche Themen in seinen Ausstellungen zeigt.


Als wäre die Düne kreuzförmig eingeschnitten - so stellt sich der Weg zum Museum dar.

Erst aus nächster Nähe erkennt man das Museum. Auch nur eine Besichtigung von außen ist meiner Meinung nach lohnenswert. 



Unvermittelt gelangt man in einen Innenhof. Die Fensterfronten wirken wie Spiegel, man kann aber in die Ausstellungsräume hineinsehen. Sie liegen ein Stockwerk tiefer.

Vom Innenhof gelangt man in das Museum und in das Café.


Ein Ausstellungsbereich ist dem Thema Bernstein gewidmet. Sehr interessant dargestellt. 


Ein weiterer Bereich beschäftigt sich mit der Geschichte der Westküste.

Geschichtlich dreht es sich auch um den Zweiten Weltkrieg, insbesondere um den Bunkerbau.


Zusätzlich zur Ausstellung besteht die Möglichkeit, in den Originalbunker zu gehen.



Eine kleinere Ausstellung zeigte das Leben in der Eiszeit. Eine Sonderausstellung, die bis August 2023 geht.



Ein Highlight die Mammuts vor dem Bunker. 


Mein Fazit:


Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Es ist so umfangreich, dass ein Tag für mich zu knapp war. Hier lohnt ein Blick auf die Jahreskarte. Eine Einzelkarte kostet 145 DK, eine Jahreskarte 240 DK. So habe ich das jedenfalls verstanden.


Es gibt kostenlos Audioguides auch in Deutsch in einer tollen Qualität und sehr einfach zu bedienen, indem man mit dem Guide einfach die jeweiligen QR-Codes bei den Ausstellungsstücken einscannt. 


Tirpitz | Erleben Sie die Geschichten der Westküste | Vardemuseerne